Bedienungsanleitungen – Technikersprache, ein Kapitel für sich?

Einfach jeder kennt diese Situation: Da sucht man schon seit Monaten nach dem in Form, Farbe und Preis passenden Bücherregal oder Einbauschränkchen, hat schon etliche Läden abgeklappert und findet endlich völlig unverhofft ein passendes Exemplar. Jaja, unverhofft kommt oft!

Hat man es dann endlich glücklich nach Hause gebracht, die Schachtel geöffnet und sich die Einzelteile besehen, zieht man allmählich ein immer längeres Gesicht. Schnell wird klar: Die Betriebsanleitung muss her! Ohne die geht gar nix!

Aber was ist das? Man liest und liest und versteht doch nicht, was man liest. Hat man denn Tomaten auf den Augen? Selbst nach mehrmaligem, sorgfältigem Lesen bleibt ein dickes Fragezeichen im Kopf stehen: „Welches Teil nehmen die jetzt zuerst? Hä, wie soll ich das da reinschrauben? Die mit ihren unverständlichen Erklärungen mal wieder…“

Verärgert verbringt man den Rest des Nachmittags damit, das als „einfach zusammensteckbar“ angepriesene Möbelstück zusammen zu puzzeln. Die Betriebsanleitung liegt irgendwann nur noch achtlos hingeworfen in der Ecke, denn viel nutzt sie einem ohnehin nicht.

Aber muss das wirklich immer so sein? Woran liegt es, dass Betriebsanleitungen oder technische Details für einen Otto Normalbürger in etwa genauso verständlich wie Chinesisch rückwärts sind?

Der Grund dafür liegt darin, dass diese Texte häufig gar nicht in Deutschland geschrieben werden. Vielfach werden sie im Produktionsland, zum Beispiel in Indien oder Japan, geschrieben und für den Verkauf in andere Länder übersetzt. Oft kommt es dabei auch vor, dass der beispielsweise chinesische Ausgangstext zuerst ins Griechische übersetzt wird, dann von Griechisch auf Englisch und vom Englischen schließlich ins Französische und Deutsche.

Bei einer solchen Vielzahl von Hin- und Herübersetzungen unterläuft einem Übersetzer ruck zuck mal ein Fehler. Und wird dann „nach oben“ mit „nach unten“ übersetzt, wird die ursprünglich gut erklärte chinesische Bedienungsanleitung sehr schnell typisch unverständlich und unnütz!

Darum müssen sich Unternehmen wirklich auf ihre Übersetzer verlassen können. Schließlich sind die Übersetzer maßgeblich an der Kundenzufriedenheit beteiligt. Liegt es doch auch in ihrer Hand, ob der Kunde das gute Stück fix zusammenstecken kann und sich danach wundert: „Ui, das ging aber schnell!“ oder den ganzen Nachmittag ärgerlich vor sich hinschimpfend mit Schweißperlen auf der Stirn auf den Knien verbringen muss…

Darum garantieren wir, das Ristani Übersetzungsbüro, Ihnen eine absolut korrekte Übersetzung, egal ob es Betriebsanleitungen sind oder andere technische Übersetzungen. Bei uns brauchen Sie keine Angst mehr vor fluchenden Kunden zu haben. Denn unsere Übersetzer sind wirkliche Könner auf ihrem Gebiet und immer Muttersprachler in ihrer Zielsprache. Versprochen!

Genau darum werden unverständliche Satzungetüme in den Übersetzungen gar nicht erst auftauchen und die Anleitungen deshalb auch immer verständlich bleiben! Wenden Sie sich noch heute an uns und holen Sie ein unverbindliches Angebot ein!

Ihr Ristani Übersetzungsbüro

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Begegnungen mit einer anderen Welt – Wertvorstellungen der Chinesen

Übersetzerbüros in Stuttgart, Wien oder in anderen Städten im deutschsprachigen Raum bieten Übersetzungen in einer Sprache an, die maßgeblich ist für die heutige Wirtschaft: Chinesisch

CHINA – für viele ist das ein fernes Land. Nicht nur die räumliche Distanz spielt eine Rolle für das Empfinden vieler, China sei sehr weit weg und entrückt. Auch die Kultur, die sich doch sehr stark von der unsrigen unterscheidet, lässt China weiter entfernt und ungreifbar erscheinen. Allerdings ist zumindest der Glaube, China sei in räumlicher Sicht sehr weit weg von uns, ist an für sich ein Trugbild.
Viele Übersetzerbüros wissen darum und Dienstleistungen im Bereich Dolmetschen und Übersetzungen in Chinesisch stehen auf den üblichen Angebotslisten dieser Unternehmen. Die Sprachkombination Deutsch-Chinesisch ist (heutzutage) sehr gefragt. Übersetzungen ins Chinesische stehen für viele Unternehmen auf der Tagesordnung.

Durch die kulturellen Unterschiede müssen Unternehmen bei den Übersetzungen vom Deutschen ins Chinesische besonders vorsichtig sein. Bestimmte Redewendungen und Markennamen funktionieren nicht in der anderen Sprache, will man diese wortwörtlich übersetzen. Ein Slogan wie etwa „Heat up – cool down“ – in Deutschland nicht verwerflich – kann in China etwa sexuelle Konnotation besitzen und wäre somit inakzeptabel. Die Harmonie (he) verkörpert in China eine traditionelle Wertvorstellung, die wie kaum sonst einen extrem hohen Stellenwert hat. Anstößigkeiten sind daher tabu. Harmonie wird in der chinesischen Kultur vor allem als zwischenmenschliche Harmonie verstanden. Harmonie bedeutet die Einbindung des Individuums in das gesellschaftliche Gefüge – hat also einen sozialen Aspekt.
Dies bedeutet allerdings, dass sich die einzelnen Individuen, um sich ihrer sozialen Integrität sicher sein zu können, entsprechend ihrer sozialen Rolle verhalten müssen. Das Verhalten ist also abhängig von Alter, sozialem Status, Wissensstand und Gruppenzugehörigkeit. Die soziale Harmonie ist also gleichermaßen eine „Gleichheit in der Ungleichheit“.

Zur Bewahrung der Harmonie gehört auch, dass Konflikte vermieden werden sollen, bzw. müssen. Soziale Interaktionen sind derart auszugestalten, dass es zu keinen Dissonanzen kommt. Meinungsverschiedenheiten werden geleugnet. In einer Gruppe sind Konfrontationen absolut tabu, will man den anderen nicht vor den Kopf stoßen und blamieren. Dies macht es auch unmöglich, etwa ein Eigengeständnis abzulegen. Bei eigenem Fehlverhalten also, dass einer Klärung oder Korrektur bedarf, wird sich die Person ebenfalls schwer tun, dies zu äußern und zur Sprache zu bringen.

Kulturelle Hintergründe in der Geschichte verwurzelt

Der extreme Zwang zur Aufrechterhaltung der Harmonie der Chinesen ist in deren Geschichte verwurzelt. 500 Jahre Krieg und Zersplitterung der verschiedenen Einzelstaaten führte dazu, dass Chaos und Unordnung als extrem unangenehm empfunden werden. Darauf hin bildeten sich die bekannten Lehren heraus (etwa Laotse), die ein Zurückdrängen des Ich zugunsten der Gemeinschaft lehrten.

– Gastbeitrag zum Thema „interkulturelle Kommunikation“ / kulturelle Hintergründe der Leistung „chinesische Übersetzungen“