Erfolgreich Fremdsprachen lernen – auch im fortgeschrittenen Alter

Wenn die Karriere endlich in geregelten Bahnen verläuft und die Kinder ausgezogen sind, suchen viele Menschen nach einer neuen Aufgabe. Nicht wenige entscheiden sich dafür, noch einmal eine neue Fremdsprache zu lernen oder eine in der Jugend erlernte aufzufrischen.

Das ist aus mehreren Gründen sehr zu empfehlen und birgt viele Vorteile: Zuerst einmal findet sich in einer Fremdsprache ein unerschöpfliches Betätigungsfeld, denn der Lernprozess endet nie, da man eine Fremdsprache nie vollständig beherrscht. Durch die Möglichkeiten, den Wortschatz unendlich zu erweitern, kommt nie Langeweile auf. So erfüllt das Lernen den Zweck der Sinnfindung und bietet neue Herausforderungen. Außerdem lädt eine Sprache dazu ein, das Gelernte direkt vor Ort im jeweiligen Land auszuprobieren und anzuwenden. So lernt man die Welt von einer völlig neuen Seite kennen, neue Bekanntschaften stellen sich ein, möglicherweise wird eine völlig neue Kultur entdeckt und an die Toleranz und Weltoffenheit des Lernenden appelliert. Neue Sprachen eröffnen neue Horizonte!

Aber wie geht das Lernen am besten vonstatten, ohne dass man sich womöglich überfordert und sich hinterher Frust aufbaut?

Zuerst einmal sollte man sich mit der Entscheidung für eine Fremdsprache Zeit lassen. Dabei muss man sich genau überlegen, ob man wirklich die Energie und den Willen dafür hat, quasi noch einmal die Schulbank zu drücken. Auch die Entscheidung für eine bestimmte Sprache ist eine wichtige. Am besten kommen selbstverständlich die Sprachen oder Sprachgruppen in Frage, für die man sich schon im Voraus interessiert hat, vielleicht schon einmal das betreffende Land bereist hat oder dessen Nachrichten immer gerne in der Zeitung gelesen werden. Auch der Schwierigkeitsgrad ist nicht außer Acht zu lassen. Hat man sich in der Schule schon mit Englisch schwer getan, wäre es eventuell ein wenig vermessen, gleich Finnisch lernen zu wollen. Ehrlicherweise kommt es dabei aber auch sehr stark auf den individuellen Lerntyp an und offiziell als schwer geltende Sprachen werden je nach Vorlieben und Lernverhalten als einfacher empfunden.

Die wichtigste Entscheidung ist allerdings die für die lehrende Institution. Eine Sprache im Selbststudium zu lernen, erfordert sehr viel Disziplin und ist häufig auch extrem zeitaufwändig. Eine kompetente Lehrkraft dagegen vermag vielen aufkommenden Schwierigkeiten schon durch pädagogisches Geschick und gezielte Übungen entgegenzuwirken. Spezielle Sprachschulen wie z.B. die Sprachschule Kirchheim bieten das ganze Jahr über geeignete Kurse in einer umfangreichen Sprachenpalette an.

Hat man sich letztendlich für eine Sprache und einen Kurs entschieden, ist es auch wichtig, sich keine allzu ambitionierten Ziele zu setzen. Auf keinen Fall sollte man sich vornehmen, bis zum nächsten Urlaub eine Sprache fließend sprechen zu wollen! Denn „gut Ding will Weile haben!“

Aber wenn man sich selbst ein wenig Zeit zugesteht, regelmäßig an den Lektionen arbeitet und wiederholt, so wird man bald erste Erfolge bemerken, die zu einer konsequenten Weiterarbeit motivieren. Hat man, wie oben erwähnt, dann noch die Möglichkeit, die neuerworbenen Kenntnisse im Gespräch mit Muttersprachlern in die Praxis umzusetzen, werden die Fortschritte, auf die Sie dann mit Recht stolz sein dürfen, nicht mehr zu übersehen sein.

Sprachen lernen lohnt sich!

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